Bücher und Hörbücher

"Es war wie eine Wand" -

Auswirkungen der Reformation im Ottenbacher Tal 1534 - 2017

Erscheint im Dezember 2018

Mit Einführung der Reformation tat sich für die Bewohner ein tiefer  Riss auf. Es  gab Häuser und Gehöfte im Dorf welche zwar Nachbarn waren – aber der angrenzende Nachbar gehörte zu einem anderen Landesherrn und damit auch zu einer anderen Kirche.

Im Zusammenleben innerhalb der dörflichen Nachbarschaft galt über alle Jahrhunderte eine goldene Regel: Das Thema Religion blieb tabu. Es war die eine gläserne Wand. Eine unsichtbare Trennwand, welche in allen menschlichen Bereichen durchlässig war, jede Handreichung zuließ – nur in dem einen Punkt und Lebensbereich die Menschen voneinander trennte.

Die evangelischen Schulkinder im Tal mussten aufgrund ihrer Konfession einen zum Teil anderthalb Stunden langen Schulweg nach Hohenstaufen machen. Unterwegs begegneten sie dem Sohn des Polizeidieners von Hohenstaufen, der, weil er katholisch war, nach Ottenbach zur Schule gehen musste. Dabei wohnte er in Hohenstaufen direkt neben dem Schulhaus.

 

 

Signatur - Stauferheimat

Ein außergewöhnlicher Bild- und Lyrikband mit einem Vorwort von Richard Arnold, Oberbürgermeister von Schwäbisch Gmünd. 

Die Signatur der Landschaft als Identität, als Wesenszug gleich einem Schriftzug. Für den Lyriker Karl Schönweiler steht das Stauferland als seine poetische Heimat. Unverklärt stellt er historische Ereignisse und Gegenwartsbezüge in einen lyrischen Kontext.

Die eigens gestalteten Bilder zeichnen ein beispielhaftes Gesamtbild des Stauferlandes.

Manuela Kinzel Verlag 2016  Preis 15.- Euro

 

Stauferheimat

Dieses ungerade Land vor der Alb

Um den Staufen fortwährende Wellen

einer archaischen Erdbewegung

 

Ursprung für Historik und Legenden

noch heute besungen

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Schlotzer für a Zehnerle

 

Von Häfelern, Schnapspanschern und unheimlichen Küssen

Geschichten aus einem schwäbischen Dorfleben um 1962

 

Mit Felix, dem heimlichen Freund seiner älteren Schwester, gerät der junge Till zwischen schwarze Häfeler und Schnapspanscher und weiß von merkwürdigen bunten Luftballons in der Abortgrube.

Till stellte den Drehkreisel ein. Der Herr Eberle, oder wie das ganze Dorf ihn nach seinem Beruf und seinem Vornamen nannte, der Wägnerbaste rauchte Salem No 6, das wusste Till, das wusste jeder im Dorf. Tills Vater dagegen ließ an diesem Wunderkreisel Supra heraus.

... aber das mit dem Kuss konnte doch niemand wissen, schon gar nicht Doktor Lederer. Oder vielleicht doch? Und Till erinnerte sich an den Fideli-Onkel: „Woisch, Bua, d' Leut wisset sogar Sacha, die no gar net bassiert send. 'S Dorf isch halt wia a Schiffle, des schippert auf Woga der Wonderfitzigkeit. Ond älle Wella hent Auga ond Ohra.“

 Manuela Kinzel Verlag 2016  Preis 13.50.- Euro

 

 

 

Dezemberlicht

Ein poetisches "Adventstage"-Büchlein

Bilder, Gedichte und Geschichten. Vom 1. Dezember bis zum Dreikönigstag. Mit Bildern von Harald Immig und Alfred Kümmerle, sowie von Eckhard Dietz und vom Autor.

"Das Dezemberlicht übt eine eigentümliche Faszination auf unsMenschen aus. Besonders in der Adventszeit nehmen Menschen das Licht als Zeichen der Hoffnung und Freude wahr - sei es das Licht der Sonne, einer Kerze, der Sterne am Nachthimmel oder der Glanz in den Augen eines Kindes." 


„Karl Schönweiler findet in seinen Geschichten und Gedichten einen Ton, der ihm schnell Zugang zu den Herzen der Leser verschafft. Er versteht es auf seine besondere Weise Nachdenklichkeit zu wecken. Man spinnt seine Gedichte und Geschichten gerne fort, versetzt sich in die Jahre der eigenen Kindheit und kann sich mit diesem Büchlein die dunkelsten Tage des Jahres mit mal lyrisch-meditativen, mal parabelhaft erzählenden Texten erhellen.“

Dezemberlicht, 84 Seiten, farbig illustriert.  Einhornverlag Schwäbisch Gmünd ISBN: 978-3-936373-71-4  Preis 9.80 Euro.

Als Hörbuch-CD: "Dezemberlicht"; gelesen von Karl Schönweiler;  Inklusive der Weihnachtsgeschichte  "Wenn ich an Bethlehem denke".     Klangbilder von Martin A. Paulus mit Panflöte, Quena, Wistle, Gitarre und Synthesizer-Orchestrationen.     Preis 14.- Euro

 

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Unterwegs mit dem Sonnengesang

Begleitbuch zum Franziskusweg im Ottenbacher Tal.

3. Auflage 2018

Karl Schönweiler gelingt eine schöne Parallelführung von lebhafter Wegbeschreibung, regionalgeschichtlichen Exkursen, Bildern und Schilderungen des Lebens, Denken und Wirkens von Franziskus, den er als „Phänomen“ begreift, dessen Wirkung rational nicht zu erklären sei. Dies und eine beschwingte Sprache rhythmisieren das Büchlein, geben ihm eine ganz eigene Melodie, nach der man wohl wandern mag.   [Remszeitung Schwäbisch Gmünd] 

Aufschauen 
in einer stillen Stunde unter dem Kreuz. Im Vater-unser geborgen. Im Gedanken an Franziskus den Sonnengesang verstehen. Ein wenig erahnen, wie nahe er durch Christus in den Schatten des Schöpfers gelangte. 
Wie er die gesamte Schöpfung im Sinne Gottes erkannt hatte und wie er sich als Mensch in der Nachfolge des Gottessohnes darin verhalten sollte.

„Unterwegs mit dem Sonnengesang“, 76 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen; 2. Auflage 2012. ISBN: 3-926043-34-2     Preis 7.50 Euro.

 

 

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Ende der Dorfzeit - Lyrik

Mit Bildern von Rosemarie Roller

Straße

Feierabends besonders zerschneidet der Autofluß das Dorf. Legt die Teile beiseite, doch in Ufernähe.

Verschlossen gibt sich ganz hin die Straße, erwärmt sich am Abrieb.

Manchmal - in der schieren Unerträglichkeit, erinnert sie sich, wie die Kätter mit aufgeschlagener Zeitung die Straße überquerte, festgebissen am Wort, und drüben ins Schuhmacherstüble hineinrief: Was heit älls geit!

80 Seiten, gebunden 15.- Euro.   In Zusammenarbeit mit J. Schmelzer; Kaiserdruck Salach 1991  

Im Schatten des Birnbaumes - Gedichte und Prosa

Im Schatten des Birnbaumes - Gedichte und Prosa

Illustriert; Erschienen 1986 bei Kaiser-Druck, Salach;

Restauflage 8.- Euro

 

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Orte wo Heimat

Zum Ende des Zweiten Weltkrieges waren in weiten Teilen des osteuropäischen Raumes Millionen von Menschen gezwungen ihre Heimat zu verlassen. Verbunden mit dem gewaltsamen Zerriss der Familien. Geblieben sind Erinnerungen an Orte, wo einst über Generationen hin die ursprüngliche Heimat der Familien war. Das Büchlein ist eine Erinnerung an Vertreibung, Verlust der Heimat und Neubeginn von Millionen von Menschen in Ost- und Mitteleuropa vor 70 Jahren. Es umfasst zwei Fluchtberichte aus Nordmähren aus Breslau sowie den Zyklus „Orte wo Heimat“ mit sieben Gedichten.   Orte wo Heimat, 34 Seiten, illustriert, Edition KJS Rehberge, Herausgeber Karl Schönweiler. 4.- Euro.

 

Gedanken im Winterzimmer

Gedanken im Winterzimmer und Unterwegs  -  1982

Gedichte mit Zeichnungen von Karl Schönweiler

Titelbild: Harald Immig

Auflage vergriffen

Mein Dorf im Tal

Bilder, Gedichte, Geschichten und aktuelle Streiflichter um Ottenbach

Herausgeber: Karl Schönweiler

Ottenbach 1984 - Auflage vergriffen

Herr Pfarrer, der Haussegen hängt schief

Herr Pfarrer, der Haussegen hängt schief“

Heiter-besinnliche Reiseerzählung aus Slowenien 

 

Slowenien 1992. Josef Vesel, Pfarrer in einem Dörfchen im slowenischen Weinland, hat seinen deutschen Bekannten zu einem Besuch eingeladen. Ein rühriger Pfarrer - ohne festes Gehalt, aber mit Landwirtschaft und Weinberg. Im alten Pfarrhaus war zwei Tage zuvor Frau Zlatica angekommen, die auf Grund des Balkankrieges nicht mehr nach Bosnien zurückkehren konnte. Die Asylantin bekam hier eine Anstellung als Haushälterin. 
Pfarrers Motto:
 „Es geht alles – nur manchmal muss man eben improvisieren. Und Zeitbegriffe darf man nicht zu eng sehen“
So entwickelt sich auch auf den erlebnisreichen Reisen mit dem leutseligen Kirchenmann manch ungewollte Situationskomik: Was trägt zum Beispiel Herr Josef in einer Plastiktüte durch Maribor, oder wozu zieht ein eleganter Jungpfarrer mit einem Schießbudengewehr in seine Wallfahrtskirche? Dann ist da noch der ewig schief hängende „Haussegen“ im Flur des Pfarrhauses, derdem Besucher immer wieder beschäftigte. Eigenverlag 2013 Taschenbuch, 132 Seiten,  8.50.- 

 

 

 

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Neuerscheinung

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Im Schatten des Birnbaumes - Gedichte und Prosa

Meine Landschaft

Besser, ich werde all die Namen nicht nennen

und versuchen ihre Bilder in Worte zu brennen.

Wie ein Maler jene Stimmung beschreibt

in der die Vielfalt der Landschaft erhalten bleibt,

sollen Farben bunt diese Verse beleben,

das möcht ich in diese Zeilen geben.

 

Dass Täler und Höhen aus den Lettern entstehen

das Lied meiner Landschaft, vom Winde gegeigt

dich wieder hinauslockt und meine Worte bezeugt -

die meine Verbundenheit wiedergeben,

das möcht ich in diese Zeilen geben.

 

 

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